Bergebo

Die Husarenkate an ihrem ursprünglichen Standort in Visböle
Die HUSARKATE
BERGEBO
RUSTHÅLL NR 12, UNDER VISBÖLE
(år 1836 ändrat till rusthåll nr 14, enligt
generalmönstringsrulla)
Husar = soldat zu Pferd, der reidend kämpfte
Rusthåll = Dorf (mehrere Höfe) das verpflichtet war (waren) ”man und Pferd” auszurüsten
Die Bauern, die zum ”rusthållet” gehörten, sollten dem Soldaten mit einer Kate versehen und ihm mit Säen und Ernte behilflich sein, besonders wenn der Soldat im Krieg war oder übte. Ein Husar war oft ein geachteter Mann, nicht zuletzt bei feierlichen Gelegenheiten in der Gemeinde, wenn sie in ihren Festuniformen paradierten.
Bergebo hat Ahnen von 1692, als die Kate zum erstenmal in ”Generalmusteringsrolle erwähnt wird. Es war gewöhnlich, daß der Dienst von Vater zu Sohn vererbt wurde und in Bergebo haben u.a. die Familien Stolt und Kask drei Generationen lang gewohnt.
Sven August Kask (1870-1958), der vielleicht letzte Bauernsoldat Schwedens, wohnte hier mit seiner Familie bis in die vierzigen Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie hatten zwölf Kinder!

Königlicher Besuch im Hultsfred Local Heritage Park im Jahr 1954. Husar Sven August Kask und seine Frau Anna Kristina begrüßen König Gustaf VI. Adolf.


Das Zimmer

Die Küche
